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07-05-2021  |  

Beijing will seine umfassende Entwicklung in den nächsten fünf Jahren weiter vorantreiben. Ein wichtiger Bestandteil dabei wird die Freihandelszone sein, in der der Fokus vor allem auf Digitalisierung und Dienstleistungen liegen wird. Auch das kulturelle Angebot in der chinesischen Hauptstadt soll verbessert werden.

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Der Flughafen Beijing-Daxing aus der Vogelperspektive (Foto: tuchong.com)

Beijing wird sich darum bemühen, seine wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen während der Zeit des 14. Fünfjahresplans (2021-25) zu beschleunigen, wobei bereits zu Beginn dieses Jahres mehrere Maßnahmen durchgeführt wurden, um die vier Kernaufgaben der Hauptstadt besser zu gestalten.

Die Stadt, die ihre ständige Einwohnerzahl in Zukunft auf 23 Millionen begrenzen will, wird den Weg einer qualitativ hochwertigen Entwicklung mit einer verbesserten Sozialstruktur einschlagen, um ein umfassendes und harmonisches Wachstum zu erreichen. Das geht aus dem Entwurf der Stadtregierung für den fünfjährigen Planungszeitraum hervor.

Beijing werde ein Geschäftsumfeld von Weltklasse schaffen und sich dabei während der Zeit des 14. Fünfjahresplans auf die weitere Öffnung des Dienstleistungssektors der Stadt und den Aufbau der Beijinger Freihandelszone (Beijing Free Trade Zone) fokussieren, informierte Liu Meiying, Sprecherin des städtischen Handelskomitees.

Chinas Hauptstadt hat seit 2015, nachdem die Zentralregierung den entsprechenden Plan genehmigt hatte, eine Politik zur weiteren Öffnung seiner Dienstleistungsindustrien für ausländische Investoren durchgeführt, einschließlich in den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Unterhaltung, Finanzen, Tourismus und Gesundheitswesen.

„Beijing wird versuchen, eine globale Allianz für den Dienstleistungshandel zu etablieren, basierend auf der China International Fair for Trade in Service, die seit Jahren jährlich in Beijing stattfindet“, erklärte Liu. „Wir werden die Plattform mit Online- und Offline-Funktionen und einem besseren digitalen Service weiter ausbauen.“

Xu Qiang, Direktor der städtischen Kommission für Wissenschaft und Technologie, sagte, dass Beijing dieses Ziel bis 2025 erreichen wolle und außerdem hoffe, bis 2035 führend in Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Einfluss im Bereich Wissenschaft und Technologie zu sein. In den folgenden fünf Jahren wird Beijing deshalb eine nationale Strategie für die Entwicklung der Wissenschaft umsetzen, indem es nationale Labore und den Bau von Schlüsselinfrastruktureinrichtungen für die wissenschaftliche und technologische Forschung vorantreiben wird.

Künstliche Intelligenz (KI), Quanteninformationstechnologie, Blockchain und Biotech (Biologie und Technologie) werden dabei die Schwerpunkte bilden. Die Regierung plant den Aufbau von Plattformen, um die Lücke zwischen dem Beginn von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und der Zeit bis zur Markteinführung der finalen Produkte zu verkürzen.

Im September kündigte der Staatsrat drei neu eingerichtete Freihandelszonen an, darunter auch die in der Hauptstadt.

Basierend auf Beijings Vorteilen in der Wissenschafts- und Technologieentwicklung und dem internationalen Geschäftsklima wird sich diese Freihandelszone mehr auf die digitale Wirtschaft und die Dienstleistungsbranche konzentrieren. Die Stadtregierung wird daher auch Chinas Zentralbank bei ihren Bemühungen unterstützen, eine legale digitale Währungszone und ein digitales Finanzsystem in der Hauptstadt zu etablieren. Die Zentralbank wird überdies auch ein standardisiertes Blockchain-System im Handels- und Finanzsektor aufbauen.

Auch die Zahl der kulturellen Einrichtungen in Beijing nimmt zu. Es gibt Pläne, in den kommenden Jahren alle zwei Kilometer Kinos zu haben und sicherzustellen, dass es überall Leseplätze gibt, die nicht weiter als 15 Minuten zu Fuß voneinander entfernt sind. Derzeit gibt es laut der Stadtverwaltung in der Stadt 149 Theater, 163 Museen, 260 Kinos, etwa 1.300 Buchhandlungen und 5.800 öffentliche Bibliotheken.

(Quelle: german.china.org.cn)