Die Delegationsreise polnischer Unternehmer in Beijing ist am 28. April unter dem Motto „Chancen in China, lebendiges Beijing“ eröffnet worden. Als ersten Anlaufpunkt besuchten mehr als zehn Repräsentanten aus den Bereichen Logistik, IT und Infrastruktur die China Railway Signal & Communication (Group) Co., Ltd. (CRSC), um sich über eine praktische Kooperation in den Bereichen Schienenverkehr, intelligente Steuerungssysteme und digitale Infrastruktur auszutauschen.

Die Delegation polnischer Unternehmer bei einem gemeinsamen Erinnerungsfoto

Die Unternehmer besichtigen ein bordeigenes Testfahrzeug
Im Dynamik-Labor für Hochgeschwindigkeitszug-Signalsysteme informierten sich die polnischen Unternehmer über die Forschung und Entwicklung sowie den Test von Zugsteuerungssystemen, Full-Scenario-Dynamiksimulationen sowie die eigenständige Forschung und Entwicklung von Kernausrüstungen für die Signaltechnik des Schienenverkehrs. Im Innovationszentrum für intelligente Steuerungssysteme und Sicherheitsgarantie im Bereich der niedrigen Flughöhe erhielten die Unternehmer zudem einen direkten Einblick in Chinas technologische Akkumulation und seine Innovationskraft in der „Wirtschaft in niedriger Flughöhe“. Das dort entwickelte intelligente Steuerungssystem für niedrige Flughöhe wurde von der Delegation für seine Sicherheit, Effizienz und Kontrollierbarkeit hoch gewürdigt.

Leszek Ślazyk, Gründer und Chefredakteur von „chiny24.com“
Bis Ende 2025 erreichte das chinesische Eisenbahnnetz eine Gesamtlänge von 165.000 Kilometern, wovon mehr als 50.000 Kilometer auf Hochgeschwindigkeitsstrecken entfallen. Delegationsleiter sowie Gründer und Chefredakteur von „chiny24.com“, Leszek Ślazyk, erklärte nach dem Besuch: „Vom Umfang bis hin zur Betriebsgeschwindigkeit ist China weltweit absolut führend.“ Er betonte zudem: „Hinter dem sicheren Betrieb bei Geschwindigkeiten von 350 Stundenkilometern steht eine enorme technologische Absicherung.“ Seiner Ansicht nach sollte Polen die Einführung chinesischer Hochgeschwindigkeitstechnologie in Erwägung ziehen, da dies die grenzüberschreitende Logistik und Mobilität revolutionieren würde.

Tomasz Cichy, Partner der australischen Kanzlei Knap Lawyers und Investor
Tomasz Cichy, Partner der australischen Kanzlei Knap Lawyers und Investor, war am selben Tag mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Hangzhou nach Beijing angereist. „Es war das erste Mal, dass ich in einem Zug mit über 200 Stundenkilometern gereist bin. Das ist eine exzellente Wahl für Geschäftsreisen“, so Cichy. Er zeigte sich überzeugt, dass die CRSC nicht nur über weltweit führende Schienenverkehrstechnik verfüge, sondern auch eine offene Vision für internationale Partnerschaften pflege. Er bewertete die Expansionsperspektiven der chinesischen Schienenverkehrstechnik ins Ausland äußerst positiv.
Beijing hat in den vergangenen Jahren sein Geschäftsumfeld kontinuierlich optimiert und eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung einer qualitativ hochwertigen Entwicklung der „Wirtschaft in niedriger Flughöhe“ sowie zur Öffnung nach außen von hochwertigen, präzisen und technologisch fortschrittlichen Industrien verabschiedet. Im Zuge dieser Bemühungen unterstützt die Stadt gezielt ausländische Investitionen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, grüner Verkehr sowie autonomes Fahren und bietet internationalen Unternehmen eine umfassende Servicegarantie über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
(Inhaltsquelle: CRI Online, Foto: Shi Limin)