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16-12-2020  |  

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[Foto: tuchong.com]

Vielleicht ist Ihnen das Cloisonne aus Beijing schon ein Begriff. Wohlmöglich haben Sie sogar einige Kunstwerke des Cloisonness bei sich zu Hause stehen. Na, wie auch immer, das Cloisonne aus Beijing gehört neben den kunstvollen Lackarbeiten aus der Provinz Fujian und dem Porzellan aus Jingdezhen zu den wichtigsten traditionellen Kunsthandwerken Chinas.

Durch seine lange Geschichte, seine prächtigen Farben, die abwechselungsreiche Thematik der Motive und die vollkommene Ausführung hat sich die handgewerbliche Kunst des Cloisonnes in der internationalen Emaillierkunst einen großen Namen gemacht. Cloisonne-Kunstwerke haben sich über die ganze Welt verbreitet. Sie gelten als wertvolle Geschenke für Staatsgäste und als beliebtes Souvenir für Touristen in China. Damit sie, liebe Hörer, einen besseren Eindruck von diesem chinesischen Kunsthandwerk bekommen, haben wir den Kunsthandwerksmeister Zhang Tonglu eingeladen.

Das Cloisonne aus Beijing hat im Chinesischen einen wunderschönen Namen: nämlich “Jing-Tai-Lan”. “Jingtai” deutet auf die Regierungszeit zwischen den Jahren 1450 und 1456 der Ming-Dynastie hin. Damals erreichte die Kunstfertigkeit der Cliosonne-Herstellung ihren Höhepunkt. Und “Lan” bedeutet blau. Damals wurde nämlich für die Glasur beim Cloisonne hauptsächlich Malachitblau oder Diamantblau verwendet. Die Geschichte des Cloisonnes in China geht aber eigentlich noch weiter zurück, nämlich auf die späte Zeit des 13. Jhts. Damals wählte die Yuan-Dynastie Beijing zu ihrer Hauptstadt. Forschungen ergaben, dass die Cloisonne-Kunst anfangs aus den arabischen Gebieten nach China eingeführt wurde. Erst in China entwickelte sich diese Kunstfertigkeit zu höchster Vollendung.

Lange Zeit war das Cloisonne eine Kunst für kaiserlichen Hof. Im Beijinger-Kaiserpalast, der Residenz der Kaiser der letzten beiden Dynastien Ming und Qing zwischen 1421 und 1911, gab es damals spezielle Cloisonne-Ateliers, die ausschließlich für die kaiserliche Familie und deren Verwandte produzierten. Sie stellten damals sakrale Gefäße her, außerdem alltägliche Gebrauchsgegenstände wie Flaschen, Vasen, Schalen sowie Möbel, Wandschirme oder Dekorationen.

Nach dem Ende der Qing-Dynastie im Jahre 1911 waren zahlreiche Kunstwerke aus den kaiserlichen Palästen in die Hände der einfachen Leute gelangt, darunter auch viele Cloisonne-Kunstwerke. Seither findet die einstige Hofkunst auch im Volke eine stärkere Verbreitung.

In den vergangenen 800 Jahren wurden die Verfahren des chinesischen Cloisonnes ständig verbessert. Im Vergleich zu den traditionellen Werken haben die Cloisonne-Werke der heutigen Zeit in Form und Ausdruck an Pracht und Vielfalt gewonnen. Im Laufe der Zeit haben die Künstler durch Einführung moderner Techniken die Kunstfertigkeit weiter verbessert und die Ausdruckskraft der Kunstwerke verstärkt.

Die Veränderungen der Cloisonne-Technologie in China hat Zhang Tonglu selbst erlebt: Im Alter von 16 Jahren begann er, das Cloisonne-Handwerk zu lernen. Dann arbeitete er mehr als 45 Jahre lang in der Beijinger Cloisonne-Fabrik und seit 1960 in der kunstgewerblichen Fabrik. Seine reiche Arbeitserfahrung aus der jahrelangen Praxis und seine hohe Kunstfertigkeit brachten ihm nationale und regionale Meistertitel ein.