Wen-Tianxiang-Tempel

german.beijing.gov.cn

Der Wen-Tianxiang-Tempel wurde im neunten Jahr der Hongwu-Ära der Ming-Dynastie (1376) erbaut und diente während der Ming- und Qing-Dynastie als spezieller Tempel zur Verehrung von Wen Tianxiang. Wen Tianxiang wurde nach einer Niederlage im Kampf gegen die Yuan-Armee gefangen genommen und im 19. Jahr der Zhiyuan-Ära (1283) in Chaishi (heute am westlichen Eingang des Fuxue-Hutongs) hingerichtet. Sein Gedicht „Das Lied der Rechtschaffenheit“ wurde zu einem berühmten Werk, das von späteren Generationen weitergetragen wurde. Der Tempel besteht aus zwei hintereinanderliegenden Höfen und ist nach Süden ausgerichtet. An der gesamten Ostwand des vorderen Hofes ist eine Steinplatte mit dem eingemeißelten Gedicht „Das Lied der Rechtschaffenheit“ des Kalligraphen Wen Zhengming aus der Ming-Dynastie eingemauert. In der Durchgangshalle befindet sich die Ausstellung „Das Leben von Wen Tianxiang“. Im Mittelsaal sind unter anderem einige Relikte des ursprünglichen Tempels sowie handschriftliche Dokumente von Wen Tianxiang ausgestellt. Im Hof steht zudem ein alter Jujubebaum, der der Überlieferung nach von Wen Tianxiang selbst gepflanzt wurde.

Adresse: Fuxue-Hutong 63, Bezirk Dongcheng, Beijing

4文天祥祠(VCG).jpg

Inhaltsquellen: Büro für kulturelles Erbe der Stadt Beijing, Webportal der Volksregierung der Stadt Beijing

Anhänge