Beijinger Projekt erstmals in die Förderliste für führende intelligente Fabriken aufgenommen

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2026-11-06

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Roboter arbeiten am Fließband in der Xiaomi-Autofabrik in der Beijinger E-Town. [Archivfoto, Nachrichtenagentur Xinhua]

Kürzlich hat das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie die vorläufige Förderliste für führende intelligente Fabriken im Jahr 2026 veröffentlicht. 34 Projekte für intelligente Fabriken wurden zur Förderung ausgewählt, darunter die „KI-gesteuerte superintelligente Fabrik für agile Fertigung von High-End-NEVs“ (Xiaomi-Autofabrik) der Xiaomi Automobile Technology Co., Ltd. mit Sitz in Beijing. Es ist das erste Beijinger Projekt für intelligente Fabriken, das in diese Liste aufgenommen wurde.

Die Xiaomi-Autofabrik befindet sich in der Beijinger Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone (Beijinger E-Town) und umfasst eine Fläche von rund 718.000 Quadratmetern. Sie vereint Funktionen wie Produktion, Forschung und Entwicklung, Tests, Vertrieb und Erlebnisangebote unter einem Dach. Ausgerichtet auf die Anforderungen der NEV-Fertigung gliedert sich die Fabrik in sechs zentrale Fertigungsprozesse – Presswerk, Mega-Casting, Karosseriebau, Lackierung, Montage und Batteriefertigung – und umfasst zudem 29 Prüflaboratorien, die die Forschung, Entwicklung und den Test der kompletten Fahrzeuge unterstützen. In der Fabrik befindet sich zudem eine 2,5 Kilometer lange Teststrecke für komplette Fahrzeuge, die für eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt ist und 18 verschiedene Teststraßenbedingungen abdeckt.

Laut Xiaomi Automobile sind in der Fabrik über 700 Roboter im Einsatz. Die Schlüsselprozesse im Karosseriebau sind vollautomatisiert, während der umfassende Automatisierungsgrad bei 91 Prozent liegt. Die Lackiererei ist mit einem schnellen Farbwechselsystem ausgestattet, das den Farbwechsel innerhalb von 40 Minuten ermöglicht und so den Produktionsanforderungen für eine Vielzahl von Karosseriefarben gerecht wird.

Bei der Qualitätskontrolle setzt die Fabrik auf eine 100-prozentig automatisierte Hochpräzisions-Inline-Prüfung in kritischen Prozessschritten. Zudem kommt das eigene KI-gestützte Qualitätsprüfsystem von Xiaomi Automobile zum Einsatz, das die Erkennung von Montage- und Oberflächenfehlern an Bauteilen unterstützt. Den von Xiaomi Automobile bereitgestellten Daten zufolge liegt die Erkennungsgenauigkeit dieses Systems bei über 99,9 Prozent.

(Inhaltsquelle: Beijing Daily)

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