Im ersten Halbjahr 2026 hat die Premierenwirtschaft in Beijing erneut einen Höchstwert erzielt: Insgesamt wurden 483 physische Erstfilialen eröffnet, und 520 Veranstaltungen mit Premieren, Debüts, Erstausstellungen und Erstaufführungen fanden statt.
Das Zusammenspiel von Wissenschaft, Technologie und Handel war das herausragendste Merkmal der Premierenwirtschaft im ersten Halbjahr. Das Luft- und Raumfahrtwissenschaftszentrum China (Beijing) durchbrach mit einem 3.700 Quadratmeter großen immersiven Komplex die Grenzen traditioneller Wissenschaftspopularisierungsstätten; der Unitree-Direct-Store schuf ein erfahrbaren Konsumerlebnisbereich für humanoide Roboter; und das Themenrestaurant „Intelligente Roboter 2.0“ in E-Town definierte mit einem vollautomatisierten Roboterservice das Szenario der intelligenten Gastronomie neu.

Unitree-Direct-Store. (Foto zur Verfügung gestellt von der interviewten Person)
Die Erstfilialen im Gastronomiebereich waren äußerst aktiv und decken sämtliche Produktgruppen ab: Hotpot, Fast Food, Fusion-Küche sowie Kaffee- und Teegetränke. Im Einzelhandel – von Modebekleidung, Luxuskosmetik, Outdoor-Sport, Gold- und Schmuckwaren bis hin zu Trend-Kultur- und Kreativprodukten – wird eine deutliche Tendenz zu erlebnis- und szenariobasierten Konzepten gezeigt. Die Erstfiliale von Anderson Bell in China, der innovative Concept-Store von HarborHouse und weitere Markenläden eröffneten in Beijing – die physischen Geschäftsräume werden neu definiert.
Parallel dazu entwickelten sich Non-Standard-Geschäftsräume zur neuen Präsentationsbühne für die individuelle Markenausdrucksweise. Im Guozijian ließ der Duftladen „Guanxia (观夏)“ in einem alten Wohnhaus aus der Qing-Dynastie Heil- und Wellnesserlebnisse im Stil einer traditionellen Apotheke wiederaufleben; auf dem Yongding-Fluss-Markt im Shougang-Park ist die neue Teemarke „Beiyeyunmu (北野云牧)“ eingezogen – aus der Begegnung von Industrieerbe und Teekultur entstand eine einzigartige Atmosphäre.
Die 520 Veranstaltungen mit Premieren, Erstaufführungen, Debüts und Erstausstellungen im ersten Halbjahr haben sich von der reinen Produktpräsentation hin zu „emotionaler Resonanz“ vollständig weiterentwickelt. Innovative Formate wie die KI-Tanzshow „Mensch und Roboter zusammen im Tanz“, die Debüt von im China-Chic-Stil gestalteter Mode und immersive Modenschauen erschwinglicher Luxusmarken verwandelten die Markendarstellung in ein immersives sinnliches Gesamterlebnis.
Auch das Ausstellungssegment bot zahlreiche Highlights: Die Erstausstellungen zu immateriellem Kulturerbe der Holzschnitzereien und der Löwentanz-Kultur förderten die China-Chic-Modernisierung traditioneller Kultur; Ausstellungen mit Werken von Leonardo da Vinci und anderen Meistern der Renaissance brachten hochkarätige internationale Kunstressourcen nach Beijing. Die differenzierte Ausstellungsreihe deckte die geistigen und kulturellen Bedürfnisse aller Altersgruppen tiefgehend ab.
Räumlich betrachtet verzeichneten die vier Geschäftsviertel Wangfujing, Sanlitun, CBD und Shuangjing stadtweit die meisten Neueröffnungen von Erstfilialen; auch die Geschäftsviertel wie Xidan-Finanzstraße, Changying, Chaoqing, Wangjing und Dongzhimen zeigten ein stabiles Wachstum. Die Bündelungs- und Strahlungseffekte der Premierenwirtschaft entfalteten sich gleichermaßen – Beijing stärkt mit einem immer vielschichtigeren Geschäftsökosystem kontinuierlich die Konsumdynamik der Stadt.
(Inhaltsquelle: Beijing News)