
Schwarzstörche

Davidshirsche (Milu)

Feuerwiesel

Wasser-Hahnenfuß

Gesäter Tintling
Der 22. Mai ist der Internationale Tag der biologischen Vielfalt. Am 21. Mai fand das Symposium über den Erhalt der biologischen Vielfalt und hochwertige Stadtentwicklung statt, bei dem vorgestellt wurde, dass es in Beijing derzeit 79 Naturschutzgebiete gibt, die 20 Prozent der Stadtfläche ausmachen und Lebensraum für 608 Arten von Landwirbeltieren und 2.088 Arten von höheren Pflanzen bieten.
Sha Haijiang, stellvertretender Direktor des Büros für Gartenbau und Begrünung der Stadt Beijing, sagte, es seien 608 Arten von wilden Landwirbeltieren in Beijing gefunden worden, von denen 128 wichtige national geschützte Wildtierarten seien. Es seien außerdem 2.088 Arten höherer Pflanzen entdeckt worden, von denen 15 zu den national schwerpunktmäßig geschützten Wildpflanzenarten gehörten. Im Hinblick auf die Ex-situ-Erhaltung habe der chinesische Nationale Botanische Garten mehr als 10.000 Pflanzenarten aus der ganzen Welt gesammelt, von denen fast 5.000 Arten erfolgreich im Gewächshaus gepflegt würden.
In den vergangenen zwei Jahren hat Beijing eine Zunahme von zwölf Wildtierarten erlebt, bei denen es sich ausschließlich um Vögel handelte. Die Überwachung zeigt, dass 515 Vogelarten dauerhaft oder vorübergehend in Beijing leben, was die zweithöchste Zahl unter den Hauptstädten der G20-Länder darstellt.
Jian Haifang, Forscher am Institut für Halbleiter der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, stellte auf dem Symposium die Anwendung der Technologie zur „Vogelgesichtserkennung“ vor. Derzeit wird dieses KI-System unter anderem bereits im Feuchtgebietspark Cuihu, im Milu-Park, am Huairou-Stausee, im Waldpark Baiwangshan und im Landschaftsgebiet Shidu eingesetzt.
Zhou Caixian, Direktorin der Abteilung für Naturschutzgebiete des Büros für Gartenbau und Begrünung der Stadt Beijing, erklärte, Beijing habe 79 Naturschutzgebiete in fünf Kategorien bestimmt, die etwa 20 Prozent der Stadtfläche ausmachten. In Gebieten wie Stadtparks, Vorortparks und ökologischen Wäldern habe Beijing 135 Naturzonen eingerichtet.
Nach Angaben des Verantwortlichen des Büros für Gartenbau und Begrünung der Stadt Beijing hat die Waldbedeckungsrate von Beijing 44,6 Prozent erreicht und mehr als 12.000 Hektar Feuchtgebiete wurden wiederhergestellt oder aufgebaut. Derzeit fördert Beijing demnach die entsprechende Planung des Yanshan-Saihanba-Nationalparks.
Sha Haijiang sagte, Beijing erforsche aktiv den Mechanismus der Wertumwandlung ökologischer Produkte, fördere eine florierende „Vogelbeobachtungswirtschaft“ und entwickle verschiedene ökologische Tourismusangebote. Das Büro für Gartenbau und Begrünung der Stadt Beijing habe nacheinander 45 Vogelbeobachtungsplätze eingeführt, darunter im Beihai-Park, im Gebiet Shidu im Bezirk Fangshan und am Wildentensee. Der Bezirk Miyun habe eine gebietsweite Bildungseinrichtung zur Popularisierung von naturwissenschaftlichem Wissen mit dem Schwerpunkt „Vogelbeobachtung“ aufgebaut und entwickle neue Tourismusrouten für die Vogelbeobachtung. Der Bezirk Fangshan habe die Einrichtungen zur Vogelbeobachtung verbessert und baue das Gebiet Shidu zur ersten „Vogelbeobachtungsgemeinde“ in Beijing aus.
(Inhaltsquelle: Beijing Daily)