
[Foto: Hou Shaoqing, Zhang Lu/Beijing News]
Im Fangshan-Bezirk der Hauptstadt wird derzeit ein Zentrum für die Erhaltung und Erforschung des Großen Pandas gebaut, teilte das Beijinger Informationsbüro am Mittwoch auf einer Pressekonferenz mit.
Das Projekt umfasst eine Fläche von etwa 2.000 Hektar, eine Fläche so groß wie 187 Fußballfelder. Das Zentrum soll nächstes Jahr fertiggestellt werden und 50 Großen Pandas ein Zuhause bieten.
Das neue Zuhause für Beijings Riesenpandas befindet sich in der Qinglong Lake Town im Bezirk Fangshan, rund 40 Minuten von der westlichen zweiten Ringstraße entfernt. Die günstige Verkehrsanbindung und guten ökologischen Bedingungen haben dazu beigetragen, sich von den vielen anderen Bewerbern abheben zu können.
Experten zufolge wurde die Stadt am Qinglong-See aufgrund der Berge und Wälder, dem See und Grasland als geeigneter Zucht- und Lebensraum für den Großen Panda in der Region eingestuft.
Der Qinglong-See ist zudem ein geeigneter Ort, den Großen Panda zu Hause willkommen zu heißen. Dong Cuiping, Direktor des Museums der Zhoukoudian-Stätte, erklärte, dass der prähistorische Archäologe und Paläontologe Pei Wenzhong bereits im Jahr 1934 in Fangshan einen Teil eines Oberarmknochens von einem Panda fand.
Beijing hieß bereits den Großen Panda Yaya herzlich willkommen, nachdem die Nachricht von der Rückkehr im April auf chinesischen Social-Media-Plattformen viral ging. Ya Ya lebte 20 Jahre im Zoo von Memphis im US-Bundesstaat Tennessee und genießt nun ihr Leben im Beijinger Zoo.
Nach der Fertigstellung des Forschungszentrums in Beijing wird es das einzige seiner Art außerhalb der südwestchinesischen Provinz Sichuan sein. Dort gibt es bereits vier solcher Panda-Stationen.