50 Pandas ziehen in Beijings neues Forschungszentrum ein

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2023-06-27

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[Foto: Hou Shaoqing, Zhang Lu/Beijing News]

Im Fangshan-Bezirk der Hauptstadt wird derzeit ein Zentrum für die  Erhaltung und Erforschung des Großen Pandas gebaut, teilte das Beijinger  Informationsbüro am Mittwoch auf einer Pressekonferenz mit.

Das Projekt umfasst eine Fläche von etwa 2.000 Hektar, eine Fläche so  groß wie 187 Fußballfelder. Das Zentrum soll nächstes Jahr  fertiggestellt werden und 50 Großen Pandas ein Zuhause bieten.

Das neue Zuhause für Beijings Riesenpandas befindet sich in der  Qinglong Lake Town im Bezirk Fangshan, rund 40 Minuten von der  westlichen zweiten Ringstraße entfernt. Die günstige Verkehrsanbindung  und guten ökologischen Bedingungen haben dazu beigetragen, sich von den  vielen anderen Bewerbern abheben zu können.

Experten zufolge wurde die Stadt am Qinglong-See aufgrund der Berge  und Wälder, dem See und Grasland als geeigneter Zucht- und Lebensraum  für den Großen Panda in der Region eingestuft.

Der Qinglong-See ist zudem ein geeigneter Ort, den Großen Panda zu  Hause willkommen zu heißen. Dong Cuiping, Direktor des Museums der  Zhoukoudian-Stätte, erklärte, dass der prähistorische Archäologe und  Paläontologe Pei Wenzhong bereits im Jahr 1934 in Fangshan einen Teil  eines Oberarmknochens von einem Panda fand.

Beijing hieß bereits den Großen Panda Yaya herzlich willkommen,  nachdem die Nachricht von der Rückkehr im April auf chinesischen  Social-Media-Plattformen viral ging. Ya Ya lebte 20 Jahre im Zoo von  Memphis im US-Bundesstaat Tennessee und genießt nun ihr Leben im  Beijinger Zoo.

Nach der Fertigstellung des Forschungszentrums in Beijing wird es das  einzige seiner Art außerhalb der südwestchinesischen Provinz Sichuan  sein. Dort gibt es bereits vier solcher Panda-Stationen.

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