Als einzige nationale umfassende Demonstrationszone für die Erweiterung der Öffnung der Dienstleistungsindustrie baut Beijing seine führende Rolle weiter aus. 2025 wurden in Beijing mehr als 2.400 neue ausländisch investierte Unternehmen gegründet und die Dienstleistungsexporte stiegen um elf Prozent – beide Werte erreichten historische Höchststände.
Im Jahr 2025 lockerte Beijing weiterhin den Marktzugang und konzentrierte sich dabei auf moderne Dienstleistungsbranchen, wie Wissenschaft und Technologie, digitale Wirtschaft, Kultur sowie Finanzwesen. Insgesamt wurden nahezu 300 Pilotmaßnahmen aus zwei vom chinesischen Staatsrat genehmigten Reformrunden umgesetzt. Damit gehört Beijing zu den ersten Städten des Landes, die Pilotprogramme zur Erweiterung der Öffnung in Bereichen wie Mehrwertdienst in der Telekommunikation und medizinischer Behandlung eingeführt haben. Zudem hat sich das chinaweit erste ausländisch investierte Unternehmen für menschliche Gen-Diagnose- und -Therapietechnologien angesiedelt. Insgesamt nahmen mehr als 60 ausländisch investierte Unternehmen an entsprechenden Pilotprogrammen teil.
Unternehmen wie Pramerica Insurance Asset Management und Cardif Airstar Insurance erhielten die Genehmigung zur Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit. Das globale strategische Forschungs- und Entwicklungszentrum von AstraZeneca wurde offiziell in Betrieb genommen, während Medtronic seine erste digitale Innovationsbasis für medizinische Behandlung in China errichtete. Die neuen Öffnungsmaßnahmen haben neue Investitionschancen für Beijing geschaffen. Im vergangenen Jahr wurden daher über 2.400 neue ausländisch investierte Unternehmen in Beijing gegründet – ein neuer Rekord.
Gleichzeitig vertiefte Beijing kontinuierlich Reformen in Schlüsselbereichen. Die Stadt führte als erste einen Pilotversuch zum Übereinkommen der Welthandelsorganisation (WTO) über den elektronischen Handel durch, intensivierte die Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Digital Economy Partnership Agreement (DEPA) und setzte eine Reihe von erstmaligen praktischen Innovationsprojekten um, darunter das weltweit erste interoperable Kooperationsprojekt für digitale Inkassoabwicklung.
Darüber hinaus veröffentlichte Beijing das landesweit erste umfassende Reformdokument zur Förderung der Erleichterung des grenzüberschreitenden Datenverkehrs, führte die erste szenariobasierte Negativliste für den Datenexport auf Feldebene in einer Pilotfreihandelszone ein und förderte deren Ausweitung auf die gesamte Stadt. Zudem veröffentlichte Beijing als erste chinesische Stadt ein Verzeichnis zur Anerkennung internationaler Berufsqualifikationen und aktualisiert dieses kontinuierlich. Durch diese institutionellen Innovationen wurde die Marktdynamik deutlich gestärkt: Die Dienstleistungsexporte Beijings stiegen im vergangenen Jahr um elf Prozent und erreichten damit ebenfalls einen historischen Höchststand.
(Inhaltsquelle: Beijing Daily App)