Weltkongress der Architekten geht in die „Beijing-Zeit“ über

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2026-07-09

Auf der Abschlussfeier des 29. UIA Weltkongresses der Architekten am 2. Juli 2026 in Barcelona, Spanien wurde die Fahne des Kongresses offiziell von der Stadtregierung Barcelonas an die Stadtregierung Beijings und die Architekturgesellschaft Chinas übergeben. Damit beginnt im Beisein der Internationalen Architektenvereinigung (UIA) und der weltweiten Architektenschaft offiziell die „Beijing-Zeit“ für den 30. Weltkongress der Architekten im Jahr 2029. Zugleich gab Lazare Eloundou Assomo, Direktor des UNESCO-Welterbezentrums, bekannt, dass Beijing der Titel „Welthauptstadt der Architektur“ verliehen wird.

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Die Übergabezeremonie.

Der UIA Weltkongress der Architekten wird alle drei Jahre von der Internationalen Architektenvereinigung ausgerichtet und ist die weltweit größte und einflussreichste akademische Veranstaltung im Bereich der Architektur. Der gastgebenden Stadt wird zeitgleich von der UNESCO der Titel „Welthauptstadt der Architektur“ verliehen. China wird diesen internationalen Spitzenkongress der Architektur damit bereits zum zweiten Mal ausrichten – 30 Jahre, nachdem Beijing den 20. Kongress im Jahr 1999 beherbergt hatte.

Während des Kongresses in Barcelona unterzeichneten die Wettbewerbskommission der UIA und die Kommission für Stadtplanung und natürliche Ressourcen der Stadt Beijing eine Vereinbarung über die Ausrichtung des „Yongding Chang'an Yi“ Architekturwettbewerbs für junge Architekten. Der Wettbewerb ist Teil des Begleitprogramms zum 30. Kongress und wird gemeinsam von den beiden Partnern durchgeführt. Nähere Informationen dazu sollen in Kürze veröffentlicht werden.

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Unterzeichnung der Wettbewerbsvereinbarung.

Das Beijinger Organisationskomitee wird in den kommenden drei Jahren die Vorbereitungen in vollem Umfang aufnehmen. Unter dem zentralen Thema „Zurück zum Gleichgewicht“ sind wissenschaftliche Symposien, Ausstellungen und Jugendtreffen zu zukunftsweisenden Themen wie grüne und kohlenstoffarme Entwicklung, Stadterneuerung und der Schutz des historischen Kulturerbes geplant, um Architektinnen und Architekten aus aller Welt 2029 in Beijing willkommen zu heißen.

Ebenfalls in Barcelona wurde Zhang Li, Dekan und Professor der Architekturfakultät der Tsinghua-Universität, am 4. Juli 2026 auf der Generalversammlung der UIA zum neuen Präsidenten der Internationalen Architektenvereinigung für die Amtszeit 2026–2029 gewählt. Es ist das erste Mal, dass ein chinesischer Architekt dieses Amt bekleidet. Mit seiner Wahl leitet die chinesische Architektenschaft eine neue Phase ein, sowohl in der Mitgestaltung der globalen Architektur-Governance als auch in der Förderung des internationalen Austauschs und der Zusammenarbeit in der Architektur.

(Inhaltsquelle: Offizielles WeChat-Konto der Kommission für Stadtplanung und natürliche Ressourcen der Stadt Beijing „Beijinger Stadtplanung und natürliche Ressourcen“ (北京规划自然资源))

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