
Die Hauptwettbewerbe der zweiten Globalen Humanoiden Roboterspiele finden vom 22. bis 26. August in der Nationalen Eisschnelllaufhalle („Eisband“) statt. Insgesamt werden 51 Disziplinen mit 1.301 Wettkämpfen ausgetragen. Was sind die Highlights dieser Veranstaltung? Werfen wir gemeinsam einen Blick darauf –
Wettkampfprogramm
Erstens: größere Vielfalt an Disziplinen.
Die Zahl der Disziplinen wurde von 26 bei der ersten Veranstaltung auf 51 erhöht, davon 30 Leistungswettbewerbe und 21 Szenariowettbewerbe.
Zweitens: größeres Teilnehmerfeld.
Für die diesjährigen Spiele haben sich 666 Teams mit 2.056 Robotern angemeldet. Gegenüber den 280 Teams der ersten Veranstaltung bedeutet dies einen sprunghaften Anstieg der Teilnehmerzahl.
Drittens: höhere Wettkampfdichte.
Die Zahl der Wettkämpfe steigt von 487 auf 1.301.
Viertens: optimierter Wettkampfmodus.
In diesem Jahr wurden die Qualifikationsrunden abgeschafft. Disziplinen mit mehr Kämpfen und stärkerem Unterhaltungswert wie Wushu (chinesische Kampfkunst) und Tanzsport wurden in den Leistungswettbewerb aufgenommen. Die Zahl der Szenariowettbewerbe wurde von 6 auf 21 erhöht. Die Roboter treten nun nicht mehr „solo“ an, sondern erscheinen zu zweit oder sogar zu viert auf der Bühne.
Wettkampfhighlights
Erstens: spannende Wettkämpfe in jeder Einheit.
Schlüsseldisziplinen sind über alle neun Wettkampfeinheiten verteilt. Am Abend der Eröffnungszeremonie finden ein 7-gegen-7-Fußball-Showkampf sowie die Vorläufe über 400-Meter- und 100-Meter-Wettbewerbe statt. Vor der Abschlusszeremonie stehen die Finalkämpfe des Freikampfs und des 5-gegen-5-Fußballs auf dem Programm. Am 23. August werden zwölf Goldmedaillen vergeben – die zweithöchste Tagesanzahl, nur übertroffen vom Abschlusstag.
Zweitens: noch intensivere Wettkämpfe auf der Leichtathletikbahn.
Die Rekorde sämtlicher Disziplinen werden voraussichtlich neu aufgestellt.
Drittens: Überraschungen beim Ballspiel der Roboter.
Bei den Fußballwettbewerben dieser Veranstaltung sind die Roboter bereits in der Lage, den Ball zu dribbeln, kraftvoll zu schießen und spektakulär zu parieren – das Leistungsniveau hat sich stark verbessert.
Viertens: Szenariowettbewerbe – Duell der „Roboter-Arbeitskräfte“..
Sechs Disziplinen, darunter Notfall- und Hotelszenarien, werden unter realen Bedingungen ausgetragen. Bei den Wettbewerben mit der „geschickten Roboterhand“ (灵巧手) stehen acht Aufgaben mit feinmotorischen Aktionen auf dem Programm, beispielsweise das Aufgreifen von Bohnen und das Eindrehen von Schrauben. Es kommt zu einem wahren Duell der Fingerspitzen.
Fünftens Duell der Stärksten in den Kraftsportarten.
Die Freikampfwettbewerbe erstrecken sich über acht Wettkampfeinheiten. Beim neu eingeführten Gewichtheben ermitteln die Roboter-„Kraftpakete“ am Abend des 24. August die Goldmedaillen in der Leicht- und Schwergewichtsklasse.
Sechstens: 108 Teams treten zum Tanzwettbewerb an und kämpfen um den Sieg.
Die Zahl der Teams in den Tanzsport-Disziplinen ist von 29 im Vorjahr auf 108 gestiegen. Die Roboter-Tänzer treten in den Kategorien Streetdance, Standardtanz und Cheerleading an und zeigen elegante Tanzfiguren sowie anspruchsvolle Sprung- und Kraftbewegungen.
Wettkampfregeln und Schiedsrichterwesen
Erstens: verkürzte Zeitvorgaben.
Die Zeitvorgabe für den 100-Meter-Lauf wurde von 3 Minuten auf 1 Minute verkürzt, für die 400 Meter von 15 auf 5 Minuten und für die 1.500 Meter von 40 auf 15 Minuten.
Zweitens: strengere Anforderungen an Autonomie.
Mit Ausnahme der 100-Meter- und 400-Meter-Hindernisläufe müssen alle Laufdisziplinen und anderen Leistungswettbewerbe von den Robotern vollständig autonom ausgeführt werden.
Drittens: höherer Schwierigkeitsgrad der Wettkämpfe.
Beispielsweise wurden die Schwierigkeitsgrade bei Turnen, Wushu und Tanzsport erhöht. Die Hindernisläufe werden nicht mehr auf einer, sondern auf zwei Bahnen gleichzeitig ausgetragen. Beim Standweitsprung wurden die Anforderungen an die Absprungbewegung deutlich präzisiert.
Viertens: verstärktes Schiedsrichterteam.
Für die diesjährige Veranstaltung wurden insgesamt 223 qualifizierte Schiedsrichter eingesetzt, darunter 28 auf internationaler Ebene, 75 auf nationaler Ebene und 120 der ersten Klasse. Das Schiedsrichterteam ist gegenüber der vorherigen Austragung um 100 Personen vergrößert worden.
(Inhaltsquelle: Offizielles WeChat-Konto des Informationsbüros der Volksregierung der Stadt Beijing „Beijing Fabu“ (北京发布))