Weitere 19 peruanische Kostbarkeiten für die Ausstellung „Mais, Gold, Jaguar – Eine Großausstellung der alten Maya- und Anden-Zivilisationen“ eingetroffen

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2026-07-30

Die Ausstellung „Mais, Gold, Jaguar – Eine Großausstellung der alten Maya- und Anden-Zivilisationen“ im Hauptstadtmuseum wurde kürzlich um 19 weitere wertvolle peruanische Kulturgegenstände bereichert. Die Neuzugänge umfassen Keramikgefäße, Metallritualgegenstände, Steinartefakte sowie lackierte Holzobjekte aus der Kolonialzeit und decken die drei zentralen Entwicklungsperioden der Anden-Kultur ab: Chanapata, Wari und Inka. 14 dieser Exponate werden zum ersten Mal in China gezeigt.

Unter den neu hinzugekommenen Objekten stechen drei kleine goldene und silberne Alpakafiguren besonders hervor. Die Inka-Kultur betrachtete Gold als den Schweiß der Sonne und Silber als die Tränen des Mondes. Die neu hinzugefügte silberne Alpakafigur bildet gemeinsam mit der bereits vorhandenen goldenen Alpakafigur die vollständige symbolische Dualität von Gold und Silber ab und veranschaulicht eindrucksvoll den spirituellen Kern des Opferritualsystems mit Edelmetallen im Inkareich.

Im Inkareich ließ sich der gesellschaftliche Status einer Person bereits an ihrer Kleidung und ihrem Schmuck erkennen. Die neu hinzugefügten Schmuckstücke des Inka-Adels waren allesamt Schlüsselrequisiten im „Game of Thrones“.

Die Inka liebten Mais: Sie bauten ihn an, aßen ihn, verwendeten ihn für Opferrituale und brauten Maisbier daraus. Die neu hinzugefügten Urpu-Krüge und Kero-Becher waren die zentralen Gefäße für das „gesellschaftliche Miteinander in leicht berauschtem Zustand“ der Inka.

Der Urpu-Krug, auch „Aryballos“ genannt, zeichnet sich durch seinen charakteristischen langen Hals, den bauchigen Körper und den spitzen Boden aus. Er war das repräsentativste standardisierte Keramikgefäß des Inkareichs und wurde häufig zur Lagerung und zum Transport von Maisbier verwendet. Der „Kero-Becher“ hingegen war das spezielle Trinkgefäß für Maisbier bei zeremoniellen Anlässen.


Ebenfalls neu hinzugekommen sind kleine goldene und silberne Figuren, die mit dem Capacocha-Opferritual in Verbindung stehen.

Ausstellungsinformationen

Ausstellungsdauer: 18. Mai 2026 – 18. Oktober 2026

Ausstellungsort: Säle A, B und M sowie die öffentlichen Räume im Hauptstadtmuseum

(Inhaltsquellen: Offizielles WeChat-Konto des Büros für Kulturerbe der Stadt Beijing „Beijing Wenbo“ (北京文博), Offizielles WeChat-Konto des Hauptstadtmuseums(首博))

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