Nordchinesischer Leopard: Nach 30 Jahren vor Toren Beijings

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2026-01-04

Ein Nordchinesischer Leopard, erkennbar an seinem einzigartigen schwarzen Rosettenfell, ist im Provinznaturschutzgebiet Yinheshan in der Gemeinde Fuping in der Stadt Baoding in der Provinz Hebei gesichtet worden. Dieser Ort liegt nur 160 Kilometer von Beijing entfernt. Damit rückt die „Heimkehr“ des Nordchinesischen Leoparden, der rund 30 Jahre lang aus Beijing verschwunden war, einen bedeutenden Schritt näher.

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Mit einer Infrarotkamera ausgenommenes Bild eines Nordchinesischen Leoparden

Der Nordchinesische Leopard ist die einzige Leopardenunterart, die ausschließlich in China vorkommt. International wird er auch als „Chinaleopard“ bezeichnet. Es handelt sich um eine global seltene und gefährdete Art, die in China als national geschütztes Wildtier der ersten Klasse klassifiziert ist. Seit dem letzten bestätigten Nachweis im Jahr 1995 im Beijinger Bezirk Miyun ist der Nordchinesische Leopard seit genau 30 Jahren aus den Wäldern von Beijing verschwunden.

Der Nordchinesische Leopard trägt nicht nur maßgeblich zum ökologischen Gleichgewicht bei, sondern spiegelt mit seiner Populationsdynamik auch den Gesundheitszustand des Ökosystems wider. Damit ist er eine wichtige Leitart für den Erhalt der biologischen Vielfalt.

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Mit einer Infrarotkamera aufgenommenes Bild eines Nordchinesischen Leoparden

Um die Rückkehr des Nordchinesischen Leoparden zu unterstützen, setzen Beijing, Hebei und Shanxi einen Drei-Stufen-Plan (kurz-, mittel- und langfristig) um. Das Ziel besteht darin, Waldlebensräume zu schaffen, die das Überleben und die Fortpflanzung des Nordchinesischen Leoparden sowie anderer Wildtiere begünstigen. Dies soll das Wachstum der Leopardenpopulation fördern und den Aufbau eines „Schutz-Entwicklungs“-Modells mit positivem Kreislauf ermöglichen. Letztendlich sollen so die beiden Ziele einer stabilen Fortpflanzung der Leopardenpopulation und einer nachhaltigen regionalen Entwicklung erreicht werden.

(Inhaltsquelle: Beijing Youth Daily)