
[Foto: VCG]
Vor Kurzem wurden die Ergebnisse der wasserökologischen Überwachung in der Stadt Beijing für das Jahr 2025 vorgelegt. Die Untersuchung erfasst 146 Gewässer und deckt die wichtigsten Flüsse, Seen und Stauseen des gesamten Stadtgebiets ab. Den Ergebnissen zufolge gibt es in der gesamten Stadt 168 wasserführende Flüsse, das sind 50 mehr als im Vorjahr. Die Gesamtlänge der wasserführenden Flussabschnitte beträgt 3.511,62 Kilometer und hat sich somit um 601,44 Kilometer gegenüber dem Vorjahr erhöht. 137 Gewässer wurden als ökologisch gesund klassifiziert, was einem Anteil von 93,8 Prozent entspricht. Damit liegt der Anteil gesunder Gewässer erstmals über 90 Prozent. Der wasserökologische Gesamtzustand Beijings verbessert sich stetig.
Bei der wasserökologischen Erhebung im Jahr 2025 wurden 78 Fischarten gezählt, das sind vier Arten mehr als im Vorjahr. Zudem wurden 486 Phytoplanktonarten (27 mehr als im Vorjahr) sowie 387 Arten von Makrozoobenthos (große, wirbellose Bodentiere) erfasst. Dies entspricht einem Anstieg von 149 Arten gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden 120 Arten Makrophyten (größere Wasserpflanzen) in Beijing festgestellt, was einem Anstieg von 27 Arten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Weit verbreitet sind unter anderem Schilf, Rohrkolben und Hornblatt.
Durch jahrelange systematische Schutz- und Wiederherstellungsmaßnahmen haben sich die Struktur und die Funktionen des wasserökologischen Systems in Beijing grundlegend verändert. Die Flussökosysteme vollzogen einen entscheidenden Übergang: von einem trüben, algendominierten Zustand mit Phytoplankton als vorherrschender Komponente zu einem klarwasserdominierten Zustand mit submerser Vegetation als prägender Komponente. Dadurch haben sich die Selbstreinigungsfähigkeit der Gewässer, die Stabilität der Wasserqualität sowie die Ökosystemdienstleistungen deutlich verbessert. Die Ökosysteme von Seen und Stauseen erfüllen nach wie vor Kernfunktionen wie Hochwasserschutz, Wasserrückhaltung und Wasserversorgung. Gleichzeitig entwickeln sie sich zunehmend zu Gebieten mit hoher regionaler Biodiversität. Sie beherbergen vielfältige aquatische Organismen und bilden komplexe Ökosysteme mit stabiler Struktur und vollständigen Funktionen.
(Inhaltsquelle: People’s Daily Online)