BEIJING, CHINA

Beijings alte Hutongs: Erneuerung auf kleinen Räumen

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Die Hutongs gibt es zwar nicht nur in Beijing, aber die Dichte, die große Anzahl und die vielen Namen der Beijinger Hutongs machen Beijing zu einer Stadt, die von anderen Städten in China nicht übertroffen werden kann. In den letzten Jahren haben sich der Schutz und die Verwaltung der Hutongs durch den Schutz der Beijinger Zentralachse im Rahmen der Bewerbung für das Weltkulturerbe und die Förderung der Stadterneuerung immer mehr verfeinert.

Wenn man die „Yangmeizhuxie-Straße“ im Südwesten vom Beijinger Qianmen-Gebiet betritt, fallen einem sofort die kulturellen und kreativen Läden, die handwerklichen Werkstätten für immaterielles Kulturerbe und die Miniaturmuseen ins Auge ... Früher haben sich hier die Buchläden angesiedelt, und jetzt hat eine Vielzahl neuer kultureller Geschäftsformen der Straße neue Vitalität verliehen.

Wang Jing, ein Anwohner, der früher in der Nähe von Dashilar wohnte, ist von den Veränderungen in diesem Hutong tief berührt. „Auf dem Weg zur Schule bin ich immer durch die Yangmeizhuxie-Straße gegangen. Damals war der Hutong mit Wäscheleinen und Stromkabeln übersät, die über unseren Köpfen hingen. In den letzten Jahren hat dieser Hutong im Zuge der Restaurierung allmählich sein historisches Aussehen wiedererlangt.“

Heute widmen sich Wang Jing und andere Unternehmer im „Qiankun Space“ in der Yangmeizhuxie-Straße 26 der Erforschung der Geschichte der Yangmeizhuxie-Straße und des Dashilar-Gebiets in verschiedenen Epochen sowie der Suche nach traditionellen kulturellen Elementen und deren Umwandlung in kulturelle und kreative Gegenstände, die für die Menschen nutzbar sind.

Der Lanman-Hutong ist eine saubere Steinplattenstraße, in der man künstlerische handgemalte Graffitis, Blumenläden und Cafés entlang der Straße findet ... Im Rahmen des Renovierungsprojekts des historischen und kulturellen Blocks des Fayuan-Tempels wurden im Lanman-Hutong die Oberleitungen unterirdisch verlegt und die Straße umgebaut, wodurch die Trennung von Regen- und Abwasser erreicht und das Problem der Staunässe in den tief liegenden Höfen vollständig gelöst wurde.

Das reiche historische und kulturelle Erbe der Hutongs hat auch der Entwicklung der Beijinger Kulturindustrie Auftrieb gegeben. Im Zhao Chunxiang Weimiao Kunstmuseum im Hof 24 des Zhaozhuizi-Hutongs im Tianqiao-Straßenviertel des Bezirks Xicheng hat Zhao Chunxiang das alte Beijinger Gemälde „Taverne“ und das Bild des Herrn Hase (Tu’er Ye auf Chinesisch) durch die einzigartige Knettechnik des Polymer-Tons nachgebildet und dabei den aus Europa stammenden Polymer-Ton mit traditionellen chinesischen Kulturelementen kombiniert. Heute zieht das Zhao Chunxiang Weimiao Kunstmuseum nicht nur immer mehr Künstler an, sondern ist auch ein Ort der Entspannung und Kommunikation für die Bewohner des Hutongs.

(Inhaltsquelle: Nachrichtenagentur Xinhua)

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