Das neunte Internationale Kulturfestival der Chinesischen Universität für Erdöl (Beijing) hat vor Kurzem unter dem Motto „Herzen umarmen die Welt, Energie erhellt die Zukunft“ eröffnet.
Auf dem Festival präsentierten die Stände von Turkmenistan und Kasachstan traditionelle Kunsthandwerke, Volkstrachten, traditionelle Spezialitäten sowie Musikinstrumente. Studierende aus südostasiatischen Ländern, wie Thailand, Vietnam und Indonesien, zeigten Flechtarbeiten aus Rattan, traditionelle Röcke und lokale Snacks. Studierende aus Pakistan und Bangladesch stellten Henna-Malerei, charakteristische Kopfbedeckungen und Saris vor, dazu Fladenbrot mit Curry und Saucen zum Probieren. Der russische Stand bot Matroschka-Puppen und traditionelle Kopftücher. Afrikanische Stände, unter anderem aus Kamerun, Tschad und den Komoren, zogen viele Studierende und Lehrkräfte mit Trommelerlebnissen und traditionellen Totemmasken an. Studierende aus amerikanischen Ländern, wie El Salvador, Venezuela und Guyana, informierten über ihre Länder und Bräuche mit Informationstafeln, Postkarten und Flaggenaufklebern.
Zudem gab es einen Erlebnisbereich zum chinesischen immateriellen Kulturerbe, in dem Lehrende und Studierende an Aktivitäten wie der Fächerbemalung, dem Ausmalen von Peking-Oper-Gesichtsmasken, Cloisonné-Emaille-Arbeiten und dem Pfeilwurf in einen Krug (Touhu) teilnehmen konnten.
Außerdem bot das diesjährige Festival landestypische Gesangs- und Tanzdarbietungen sowie eine multikulturelle Parade. Ein Sammelpass wurde eingeführt, mit dem die Besucher an den verschiedenen Ständen Stempel sammeln und so direkt auf dem Campusgelände eine „Weltreise“ absolvieren konnten.



(Inhaltsquelle: Volksregierung des Beijinger Bezirks Changping )