Die als „Erste Leuchte Chinas“ gepriesene Changxin-Palastlampe wird ab dem 18. April im Rahmen der Ausstellung „Glanz der Kultur und Ornamente – Schätze der antiken Kunst aus Hebei“ im Nationalen Kunstmuseum Chinas gezeigt. Das Artefakt ist in Halle Nr. 19 im vierten Stock zu sehen – zeitlich begrenzt bis zum 26. April (montags geschlossen).

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Die Changxin-Palastlampe ist ein vergoldetes Bronzegefäß aus der Zeit der Westlichen Han-Dynastie, das etwa im Jahr 151 vor Christus entstand. Ihren Namen verdankt sie der Inschrift „Changxin“ („Langer Glaube“), die auf dem Lampenkörper eingraviert ist. Die Lampe hat die Gestalt einer knienden Hofdame, ist hohl und vollständig vergoldet. In ihrem Design dient der rechte Arm der Hofdame als Rauchabzug, der den Rauch aufnimmt; der Lampenschirm ist verstellbar und die Lampenschale drehbar. In der Formgebung sind die Gewandfalten der Hofdame fließend und natürlich, ihre Haltung ehrfürchtig und sanft. Die Lampe vereint auf meisterhafte Weise Funktionalität, wissenschaftliche Raffinesse und künstlerische Gestaltung – ein vollkommener Ausdruck der Weisheit der Menschen des Altertums.

Die Ausstellung „Glanz der Kultur und Ornamente – Schätze der antiken Kunst aus Hebei“ wurde am 13. Februar eröffnet und läuft bis zum 12. Mai. Sie zeigt über 110 kostbare Kulturgegenstände und stellt die tiefgründige und vielschichtige antike Kunst der Provinz Hebei umfassend dar.

(Inhaltsquelle: Offizielles WeChat-Konto des Nationalen Kunstmuseums Chinas)