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2026-05-12  |  

Die Beijinger Kunstsaison 2026 wird am 21. Mai eröffnet und läuft bis  zum 15. Juni. Die diesjährige Kunstsaison hat sich zum Ziel gesetzt,  Kunstressourcen aus dem In- und Ausland zu bündeln sowie eine offene,  inklusive Dialogplattform zu schaffen.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Beijinger Kunstsaison stehen die beiden Leitveranstaltungen Gallery Weekend Beijing und Beijing Dangdai Art Fair. Sie vernetzen stadtweit zahlreiche Kunstviertel, Museen und professionelle Galerien miteinander und bringen nahezu 20 Länder sowie hunderte Kunstinstitutionen zusammen. Insgesamt werden über 400 besondere Veranstaltungen angeboten.

In dieser Kunstsaison wird erstmals ein vernetztes Ökosystem des Kunsthandels etabliert, das den Primärmarkt der Galerien mit dem Sekundärmarkt der Auktionen verknüpft. Damit soll eine durchgängige Kette von der künstlerischen Wertschöpfung bis zur Wertrealisierung geschaffen und das System der dualen Zirkulation im Kunstmarkt soll optimiert werden. Die Kunstsaison wird vermutlich einen wirtschaftlichen Effekt in Milliardenhöhe erzielen und es werden insgesamt über fünf Millionen Teilnehmer erwartet.

Darüber hinaus vernetzt die Kunstsaison städtische Museen mit mehr als 500 kooperierenden Geschäften und integriert vielfältige Angebote, wie Sonderausstellungen, museumspädagogische Programme und Bildungsreisen. Ein NFC-Ticketabschnitt verbindet Kunsterlebnisse mit Konsumangeboten, ergänzt durch Ticket-Zuschüsse in Millionenhöhe.

Anlässlich des chinesisch-brasilianischen Kulturjahres 2026 präsentiert die Kunstsaison Themenausstellungen und Austauschveranstaltungen zur brasilianischen Kultur. Zugleich initiiert sie in Zusammenarbeit mit der UNESCO eine eigens kuratierte Kinderkunstausstellung. Internationale Institutionen und kulturelle Austauschzentren, wie das Instituto Cervantes de Pekín, das Danish Cultural Center, das Koreanische Kulturzentrum und das Goethe-Institut, bereichern das Programm mit einem breit gefächerten Angebot an internationalen Kulturinhalten und interkulturellen Kommunikationen.

(Inhaltsquelle: Büro für Kultur und Tourismus des Beijinger Bezirks Chaoyang)