Am 13. Juni wurde die Ausstellung „Zeitlos blühende Gefühle: Von Waldmüller bis Klimt – Originalgemälde der Blumenmalerei aus dem Belvedere, Österreich“ im China-Millennium-Monument für die Öffentlichkeit eröffnet. Hierbei werden zum ersten Mal 60 österreichische Nationalschätze der Blumenmalerei mit einem Gesamtwert von über 450 Millionen Yuan RMB im Rahmen einer umfassenden Themenschau in Beijing gezeigt.

Eine Besucherin betrachtet Gustav Klimts Werk „Nach dem Regen“ aus dem Jahr 1898. [Foto: Pu Feng, Reporter von Beijing News]

Die ausgestellten Werke decken einen Zeitraum vom frühen 18. Jahrhundert (Barock) bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts (Expressionismus) ab, die Besucher haben die Gelegenheit, Meisterwerke wie Gustav Klimts „Nach dem Regen“, Egon Schieles „Sonnenblumen I“ und Ferdinand Georg Waldmüllers „Rosenstrauß am Fenster“ zusammen mit 60 weiteren kostbaren Originalen von insgesamt 35 namhaften Künstlern – darunter Franz Werner von Tamm, Johann Baptist Drechsler und Olga Wisinger Florian – auf einmal zu bewundern.

Im Veranstaltungsbereich wurden zudem florale Installationen zur Atmosphärengestaltung aufgebaut. [Foto: Pu Feng, Reporter von Beijing News]

Die Ausstellung besticht durch ein immersives Ausstellungsdesign, das in drei farblich dominierte Abschnitte – Rot, Violett und Grün – unterteilt ist. Beim Durchwandern der Räume können die Besucher fließende Übergänge der Szenerien erleben und die emotionale Kraft der jeweiligen Farben unmittelbar nachempfinden. Zudem integriert das Konzept die Ästhetik von Klang und Duft: Ein Hauch von frischem Gras und Pflanzen liegt in der Luft, während im Video-Ausstellungsbereich Ton, Farbe und Duft vollends miteinander verschmelzen. Im Veranstaltungsbereich wurden zudem florale Installationen zur Atmosphärengestaltung aufgebaut. Die Besucher können unter Blüten Platz nehmen, um die Gemälde zu betrachten, für Erinnerungsfotos in einen „Blumensternenhimmel“ eintauchen oder hochauflösende digitale Projektionen der Meisterwerke betrachten.

Vor Ort wurden zudem vielfältige ergänzende Erlebnisbereiche eingerichtet. Am Ausgang der Halle lädt ein Pop-up-Café der Kooperation „Ich und der Erdentempel“ mit exklusiven, zur Ausstellung kreierten Wiener Kaffeespezialitäten und Desserts zum Verweilen ein. Im Kultur- und Kreativbereich werden sammlungsinspirierte Derivate wie Duftkarten, Fächer und Trinkbecher angeboten. Eine kostenlose Mehrfarb-Stempelstation lädt dort zum Selbermachen ein. Während der gesamten Laufzeit bereichern zudem interaktive Aktionen das Besuchserlebnis: So erhalten etwa in den ersten zwei Wochen täglich die ersten 50 Besucher einen frischen Blumenstrauß geschenkt. Hinzu kommen Kunstworkshops und Foto-Hotspots unter dem Motto Mode der Feen und der Göttin der Blüten.

Besucherinformationen

Laufzeit: Bis zum 19. September

Ort: Sonderausstellungshalle im Erdgeschoss, China-Millennium-Monument, Beijing

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9:00 – 17:00 Uhr (letzter Einlass um 16:10 Uhr). Montags geschlossen (außer an gesetzlichen Feiertagen).

Ticketverkauf: Tickets können über das offizielle WeChat-Miniprogramm des „China-Millennium-Monument (中华世纪坛)“ erworben werden.

(Inhaltsquelle: Beijing News)