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Aufnahme von der Ausstellung [Foto: Beijing News]

Kürzlich wurde im Museum für Kunsthandwerk Chinas (Museum für immaterielles Kulturerbe Chinas) die Ausstellung „Gold schmelzen und das Beste auswählen – Kunstausstellung für Gold und Schmuck aus Shenzhen Shuibei“ eröffnet. Es ist die erste große Sonderausstellung des Museums seit seiner Eröffnung, die sich auf die lokale Gold- und Schmuckindustrie konzentriert. Unter dem Motto „Nationaler Schmuck“ versammelt die Ausstellung Werke von 77 führenden Unternehmen und unabhängigen Designermarken und präsentiert rund 500 Gold- und Schmuckkunstwerke. Die Ausstellung läuft bis zum 30. August und ist für die Öffentlichkeit kostenlos zugänglich.

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Goldbestickte Drachenrobe der Beijing-Stickerei (eine Technik des immateriellen Kulturerbes). [Foto: An Xudong]

Das Highlight der Ausstellung ist eine goldbestickte Drachenrobe der Beijing-Stickerei, die von Guinness World Records als „das Prachtgewand mit Drachenmustern aus den feinsten Goldfäden“ ausgezeichnet wurde. Das gesamte Gewand wurde in zwei Jahren mit höchster Handwerkskunst gefertigt. Es ist mit 43 goldenen Drachen bestickt, vereint verschiedene kaiserliche Muster und verwendet vielfältige alte Sticktechniken, wodurch eine lebendige dreidimensionale Wirkung erzeugt wird. Die Stickerei des gesamten Gewands umfasst insgesamt 5,1 Millionen Stiche, und die Gesamtlänge der Seidenfäden beträgt fast 160 Kilometer.

Weitere Ausstellungsstücke sind eine Phönixkrone, die nach der Krone der Kaiserin Xiaoduan aus der Ming-Dynastie (mit sechs Drachen und drei Phönixen) gestaltet ist und die raffinierte Technik der Filigranintarsien aus dem Palast nachbildet. Die Brosche „Frühlingsrhythmus“ ist kunstvoll konstruiert – ihre Schmetterlingsflügel können sich beim Tragen bewegen. Die Armbanduhr „Zwölf Zeiteinteilungen des immateriellen Kulturerbes“ von Hipine vereint acht Techniken des immateriellen Kulturerbes, darunter Ziselieren, Lackmalerei und Kesi (eine Seidentapisserie-Technik), und zeigt so den Einfallsreichtum der Handwerker.

(Inhaltsquellen: Beijing Daily, Beijing News)