Am 16. Juli ist die „Lange Nacht der Museen“ im Nationalen Naturkundemuseum offiziell gestartet. Das Programm läuft noch bis zum 15. August. In dieser Zeit öffnet das Museum täglich von 18:00 bis 21:00 Uhr seine Pforten (mit Ausnahme des Schließtags am Dienstag) und bietet den Besuchern über 200 verschiedene Veranstaltungen aus mehr als zehn Programmreihen zur Auswahl. Die diesjährige Veranstaltung trägt den Titel „Rendezvous mit dem Lebensbaum“ und fokussiert sich auf die Qinghai-Tibet-Hochebene. Ziel ist es, das vielfältig zusammengesetzte Publikum in abendlicher Atmosphäre für die überwältigende Schönheit und die Verletzlichkeit des Ökosystems des Hochlands zu sensibilisieren und ein tieferes Verständnis für die Schicksalsgemeinschaft allen Lebens auf der Erde zu wecken.

Die im vergangenen Jahr vom Publikum gefeierten Lichtspiele an der Museumsfassade kehren allabendlich zurück. Vom tektonischen Aufstieg des Himalaya über die formende Kraft von Gletschern und Flüssen bis hin zu den seltenen Lebewesen des Hochlands und berührenden Momenten, in denen Menschen die Natur bewahren und schützen. Ein visuelles Epos über die Erdgeschichte und den Schutz der Zivilisation flutet über Fassade und Fenster.

Das Figurentheaterstück „Atem der Hochebene“ verbindet Literatur, bildende Kunst, Musik, Tanz und Schauspiel miteinander zu einer lebendigen Geschichte über das Aufeinanderangewiesensein und den gegenseitigen Einfluss von Tibetantilopen, Braunbären, Schneeleoparden, Pfeifhasen und anderen Hochlandbewohnern.

Das Projekt „Plan zur Digitalisierung der Blumen auf der Hochebene“ verknüpft biologisches Wissen über das Hochland mit 3D-Modellierung, 3D-Druck, Fiberglas-Kunst und anderen Disziplinen. So können Jugendliche beim eigenen Mitmachen die Überlebensstrategien und den ökologischen Wert der Flora und Fauna auf der Hochebene zur Kenntnis nehmen.

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Das abendliche Lichtspiel an der Museumsfassade

Das Übernachtungsprogramm wurde in diesem Jahr umfassend erweitert. Unter dem Thema „Einschlafen bei den Dinosauriern – Dem Flüstern der Muscheln zuhören“ werden in den nächtlichen Erkundungstouren erstmals die Tyrannosaurus-Exemplare „Retina“ und „Loki“ einbezogen, die erstmals auf dem chinesischen Festland zu sehen sind. Die Teilnehmer können selbst Fossilien präparieren, das akustische Geheimnis von Muschelschalen ergründen, bei einer „mobilen Vorlesung“ die Evolution des Lebens nachverfolgen und an einer exklusiven Dino-Musikparty teilnehmen.

Die vom Führungsteam des Museums kuratierten Themenführungen beginnen täglich um 19:30 Uhr und vermitteln wissenschaftliche Einblicke in die biologische Vielfalt und den Naturschutz der Hochebene sowie die Wechselwirkungen zwischen der Qinghai-Tibet-Hochebene und der Evolution der Tiere.

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Ein junger Besucher bei der Ausstellung

In der salonartigen Veranstaltungsreihe „Nachtgespräche im Museum“ werden Fachleute und Gäste aus relevanten Gebieten eingeladen, sich mit dem Publikum über aktuellste Themen des Ökosystems der Hochebene auszutauschen.

Hinweise zur Reservierung

Eintrittskarten für das Abendprogramm sind drei Tage im Voraus erhältlich und werden täglich ab 11:00 Uhr zur Buchung freigegeben. Auch Senioren und Kleinkinder benötigen eine vorab reservierte Karte für den Eintritt.

Nach erfolgreicher Reservierung erfolgt der Einlass mit dem bei der Buchung verwendeten Original-Personalausweis der zweiten Generation. Kinder ohne eigenes Ausweisdokument sowie Besucher mit ausländischer Staatsangehörigkeit oder aus Hongkong, Macao und Taiwan lösen ihr Ticket unter Vorlage der Reservierungsbestätigung an der Kasse ein.

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QR-Code für die Reservierung

(Inhaltsquellen: Beijing News, Nationales Naturkundemuseum)