Am 21. Juli wurde im Guardian Art Center die bedeutende internationale Ausstellung „Erinnerung und Zukunft – Zeitgenössische Kunst aus Italien“ für die Öffentlichkeit eröffnet, die dem 55. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Italien gewidmet ist. Die Ausstellung versammelt nahezu hundert moderne und zeitgenössische italienische Kunstwerke von 38 Künstlern – darunter aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie sowie Mischmedien.

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Besucher betrachten ein Stilllebenwerk von Giorgio Morandi.

Gleich beim Betreten des Ausstellungssaals fallen zwei nicht mehr nachgedruckte Stillleben-Radierungen von Giorgio Morandi aus den Jahren 1933 und 1954 ins Auge. Morandi gilt als einer der einflussreichsten Stillleben-Maler des 20. Jahrhunderts. Seine Bilder verzichten auf leuchtende, grelle Farben und sind stattdessen von einer ikonischen Farbpalette von niedriger Sättigung geprägt, die deshalb später als spezielle „Morandi-Farben“ anerkannt wurde. Ebenfalls zu sehen sind Lithografien aus Lucio Fontanas berühmter Reihe „Concetto spaziale“ sowie seine Bronzeskulptur „Donna con maschera“.

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Über die Werke der berühmten Altmeister hinaus zeigt der Ausstellungssaal auch aktuelle Kreationen aufstrebender Künstler: die doppelteilige Galaxien-Fotografie von Matteo Basilé, die Werkreihe „Beijing“ von Enzo Cacciola sowie zeit- und raumübergreifende Bildarbeiten von Luca Pozzi. Eine solche Konstellation ermöglicht einen Künstlerdialog über Epochen hinweg. Die Ausstellung läuft noch bis zum 9. September.

(Inhaltsquelle: Beijing Daily App)