
[Foto: VCG]
Der Halbmarathon humanoider Roboter 2026 wird am 19. April um 7:30 Uhr mit einem Startschuss eröffnet werden. Der Startpunkt befindet sich am Tongming-See an der 17. Kechuang-Straße in der Beijinger E-Town. Das Ziel liegt im Nanhaizi-Park. Am selben Tag wird auch der Halbmarathon der Beijinger E-Town stattfinden. Der Wettbewerb wird im Modus „Mensch und Roboter laufen gemeinsam“ ausgetragen: Menschliche Läufer und humanoide Roboter starten zeitgleich und nutzen dieselbe Strecke, die durch Absperrgitter oder Grünstreifen getrennt wird. Für den Halbmarathon humanoider Roboter werden zwei Gruppen eingerichtet – autonome Navigation und ferngesteuerte Navigation – die im selben Bereich mit einem gemischten Zeitwertungssystem gegeneinander antreten.
Beim diesjährigen Wettbewerb werden die Ergebnisse der Teams, deren Roboter das Rennen nicht autonom absolvieren, durch Koeffizienten gewichtet. Zugleich werden die Einsatzregeln für das Bedienpersonal der ferngesteuerten Navigation strikt normiert, sodass ein Aussteigen nur bei zwingender Notwendigkeit zulässig ist. Auf diese Weise sollen mehr Roboter angeleitet werden, dass sie das Rennen autonom absolvieren. Zudem werden erstmals Sonderpreise, wie der „Preis für die beste Ausdauer“, der „Preis für die schönste Gangart“, der „Preis für das beste Design“ und der „Preis für die beste Wahrnehmung“, vergeben, um technologische Innovationen gezielt zu fördern.
Der Wettbewerb wird begleitende Aktivitäten, wie Training bevor dem Wettkampf, Tests, Verbindung für Investitionen und Finanzierung und Besuche in Wissenschafts- und Technologieparks, organisieren, um einen positiven Kreislauf nach dem Prinzip „Ökosysteme durch Wettbewerbe bündeln, Innovationen durch Wettbewerbe fördern und Anwendungen durch Wettbewerbe vorantreiben“ zu etablieren.
Parallel dazu wird ein neuer Wettbewerb eingeführt: die Roboter-„Baturu“-Herausforderung. Unter dem thematischen Hintergrund der Notfall- und Rettungseinsätze werden verschiedene Rettungsszenarien simuliert und als Herausforderungsparcours gestaltet. Ziel ist der Aufbau einer professionellen Outdoor-Trainingsplattform, die die Fähigkeiten der Roboter in autonomer Entscheidungsfindung, präziser Steuerung und dauerhafter Einsatzfähigkeit unter realen, komplexen Bedingungen prüft.
Darüber hinaus bietet der Wettbewerb umfassendere Service- und Unterstützungsmaßnahmen. Die Beijinger E-Town nimmt eine mehr als 10.000 Quadratmeter große Gemeinde für die sekundäre Entwicklung der Roboter in Betrieb und stellt Unterstützungsmaßnahmen entlang der gesamten Kette bereit, darunter gemeinsam Nutzung von Roboterkörpern, kostenlose Räumlichkeiten, inklusive Rechenkapazitäten und Entwicklungstools. Jedem Team wird ein persönlicher Wettbewerbsbetreuer zugewiesen, der unter anderem Streckenkarten und Kommunikationssicherung bereitstellt. Erstmals werden zudem „Roboter-Servicebeauftragte“ eingesetzt, die entlang der Strecke vielfältige Dienstleistungen, wie Roboter-Cheerleader und Routenführungen, anbieten und damit ein Upgrade der Roboter von „Wettbewerbswerkzeugen“ zu „Servicepartnern“ vorantreiben. Das Siegerteam kann Industrieaufträge im Wert von über einer Million Yuan RMB erhalten, wodurch eine nahtlose Verbindung von „Teilnahme, Inkubation und Industrie“ realisiert wird.
(Inhaltsquelle: Beijing Daily)