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2026-09-06  |  

Mit Beginn des Frühherbstes treten in Beijing die krautigen Pflanzen nach und nach in ihre Pollensaison ein. Der Höhepunkt des Pollenflugs wird voraussichtlich von Anfang bis Ende September erreicht. Als wichtigste lokale Allergieauslöser gelten die Pollen von Hopfen, Beifuß sowie von Gänsefuß- und Fuchsschwanzgewächsen. Sie rufen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern allergische Beschwerden hervor und beeinträchtigen den Alltag.

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(Foto: VCG)

Die zuständigen Behörden für Gartenbau und Begrünung in Beijing haben inzwischen mit der flächendeckenden Entfernung wild wachsender allergener Pflanzen begonnen. Im Mittelpunkt steht die Idee, die Pollen vom Ursprung her zu reduzieren und die Quelle der Pollenverschmutzung gezielt zu kontrollieren. Unter der Federführung des Büros für Gartenbau und Begrünung der Stadt Beijing wurde in Zusammenarbeit mit dem Büro für meteorologischen Dienst der Stadt Beijing und der Kommission für Hygiene und Gesundheit der Stadt Beijing ein dauerhafter Koordinierungsmechanismus zur Pollenprävention und -kontrolle eingerichtet. Er bündelt die Informationen von der Quellenbekämpfung in der Begrünung über die Echtzeit-Pollenüberwachung bis hin zur Diagnose und Behandlung allergischer Erkrankungen, sodass Risiken gemeinsam bewertet und Probleme zeitgleich angegangen werden können.

Wissenschaftliche Hinweise zur Herbstpollenallergie

Nach dem Herbstbeginn nach dem chinesischen Mondkalender setzt die Hochsaison für Herbstpollen ein. Betroffenen wird empfohlen, frühzeitig vorzubeugen und nicht erst nach Auftreten der Symptome zu reagieren.

Die Hauptauslöser der Herbstallergie sind meist Pollen von Unkräutern wie Beifuß, Ambrosia (Traubenkraut) und Hopfen, nicht die Blütenpollen von Zierpflanzen.

Eine Pollenallergie ist nicht mit einer gewöhnlichen Erkältung gleichzusetzen: Fieber und allgemeine Gliederschmerzen treten in der Regel nicht auf. Dagegen treten Nasenjucken, Niesen und Augenjucken wiederholt auf und schwanken mit dem Pollenflug.

Bei hoher Pollenbelastung sollten Sie im Freien eine Maske und eine Schutzbrille tragen. Längere Aufenthalte im Freien sollten in den Nachmittagsstunden, wo die Pollenkonzentration meist ihren Höhepunkt erreicht, möglichst vermieden werden.

Nach der Rückkehr nach Hause sollten Sie die Kleidung für den Außenaufenthalt wechseln sowie Gesicht und Nasenhöhle reinigen, um Pollen nicht ins Schlafzimmer zu bringen.

Halten Sie tagsüber bei hoher Pollenkonzentration Fenster und Türen geschlossen. Ein Luftreiniger kann die Pollenkonzentration in Innenräumen zusätzlich reduzieren.

Die Nasenhöhle lässt sich mit physiologischer Kochsalzlösung spülen, um haftende Pollen zu entfernen. Dieses Verfahren eignet sich für die langfristige, tägliche Pflege.

Orale Antihistaminika, entzündungshemmende Nasensprays und antiallergische Augentropfen lindern lediglich die Symptome und sollten ausschließlich nach ärztlicher Anweisung angewendet werden.

Die Hyposensibilisierung gilt als ursächliche Therapie. In der Regel wird empfohlen, sie erst nach Ende der Pollensaison zu erwägen.

Treten stärkere Beschwerden wie pfeifende Atmung, Engegefühl in der Brust, Atemnot oder erhebliche Schlafstörungen auf, sollte umgehend die Abteilung für allergologische Krankheiten im Krankenhaus aufgesucht werden.

(Inhaltsquelle: Offizielles WeChat-Konto des Informationsbüros der Volksregierung der Stadt Beijing „Beijing Fabu“ (北京发布))