Beijing hat die Veranstaltung „Die Schönheit Chinas entdecken – Hallo, Beijing!“ am 21. März bis 22. März abgehalten. Mehr als 40 Diplomaten aus zwölf Ländern, darunter der Mongolei, Lettland, der Türkei und Moldawien, folgten der Einladung. Im Rahmen von Präsentationen zu Kultur und Tourismus, Erfahrungen mit immateriellem Kulturerbe und Exkursionen erhielten die diplomatischen Vertreter tiefe Einblicke in Beijings jüngste Meilensteine: vom Schutz der historischen Altstadt über die urbane Erneuerung bis hin zur innovativen Integration von Kultur und Tourismus sowie der Optimierung des Einreisetourismus.
Die Veranstaltung startete im Quanyechang im Viertel Qianmen. Eine Fotoausstellung mit dem Titel „Hallo, Beijing!“ zeichnete ein lebendiges Stadtbild für die Gäste, in dem Geschichte und Moderne harmonisch verschmelzen. Vielfältige Möglichkeiten zum Erleben des immateriellen Kulturerbes – von der Teezeremonie im Stil der Song-Dynastie über die kunstvolle Bemalung von Beijing-Oper-Masken bis hin zu den faszinierenden Beijinger Borstfiguren und Jin-Drachen – ließen die Teilnehmer tief in den faszinierenden Kosmos des traditionellen chinesischen Kunsthandwerks eintauchen.

Eine Gastin versuchte sich an der Bemalung von Beijing-Oper-Masken
Kimberly Zammit, stellvertretende Leiterin der maltesischen Botschaft in China, die sich selbst im Drachenbau und der Maskenbemalung versuchte, äußerte sich sichtlich inspiriert: „Diese facettenreichen Traditionen sind ebenso erfrischend anders wie fesselnd. Ich werde Reisenden aus der ganzen Welt ans Herz legen, nach Beijing zu kommen, um diesen einzigartigen Zauber des Kulturerbes persönlich zu spüren.“

Stellvertretende maltesische Botschaftsleiterin Kimberly Zammit während im Interview
In den kulturellen Räumlichkeiten der altehrwürdigen Traditionsmarke Tongrentang erhielten die Diplomaten eine unmittelbar spürbare Vorstellung von der chinesischen Philosophie der Lebenspflege, während sie Heilkräuter und Instrumente erkundeten, eigenhändig duftende Kräutersäckchen zur Frühlings-Lebenspflege fertigten sowie historische Techniken der Arzneiherstellung erlebten.

Gäste beim eigenhändigen Fertigen duftender Kräutersäckchen zur Frühlings-Lebenspflege
David Tuitoga, Zweiter Sekretär der Botschaft von Fidschi in China, der erst seit drei Monaten in Beijing lebt, hegt ein großes Interesse an der Kultur der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und sagte: „Dies war meine erste Berührung mit der Traditionellen Chinesischen Medizin; zuvor hatte ich stets nur westliche Medikamente eingenommen. Dass der TCM-Arzt meinen Puls fühlte und mir daraufhin eine individuelle Rezeptur zur Regulierung verschrieb, war eine fantastische Erfahrung. Ich finde, Beijing sollte die TCM-Kultur als eine Botschaft der Gesundheit in die ganze Welt tragen.“

Zweiter Sekretär der Botschaft von Fidschi in China, David Tuitoga, im Interview
Während der Veranstaltung tauchten die diplomatischen Vertreter im Beijinger Museum der acht kaiserlichen Handwerke in den Glanz vergangener Dynastien ein und bewunderten Meisterwerke der Emaille-Kunst, Jadeschnitzereien, Lackschnitzereien sowie filigrane Gold- und Silberarbeiten. In den zentralen Geschäftsvierteln informierten sie sich aus erster Hand über den bequemen Service der „Sofort-Erstattung beim Kauf“. Bei den großen Modenschauen der Beijing Fashion Week 2026 erlebten sie die kreative Vitalität und das neue Gesicht der Modeindustrie der Metropole hautnah. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch im Nationalen Botanischen Garten, wo Naturlandschaften und Kulturgeschichte harmonisch verschmelzen sowie im Kunstmuseum für Wandmalereien im Fahai-Tempel, wobei die diplomatischen Vertreter die nationalen Schätze aus nächster Nähe bewunderten und so einen immersiven Eindruck von den Fortschritten beim Bau eines ökologischen, kulturellen und lebenswerten Beijings erhalten konnten.
Aus der Sicht von Karlis Eihenbaums, Botschafter der Republik Lettland in China, besuchten viele Reisende in Beijing bekannte Sehenswürdigkeiten, wie das Palastmuseum und den Himmelstempel-Park , doch der Nationale Botanische Garten sei ebenso einen Besuch wert: Hier könne man nicht nur eine enorme Pflanzenvielfalt bestaunen, sondern auch ganz in die malerische Natur eintauchen. Besonders der nahegelegene Xiangshan biete eine herrliche Kulisse, die zum Wandern einlade und mit ihrer schlichten, eleganten Architektur besteche. Vom Gipfel des Xiangshan aus könne man zudem die gesamte Stadt Beijing überblicken. „Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen, diese einzigartige Symbiose aus Natur und Kultur selbst zu erleben“, so Eihenbaums.

Gäste beim Besuch des Nationalen Botanischen Gartens

H.E. Selçuk Ünal, Botschafter der Republik Türkei in China (erster von rechts), beim Fertigen eines Lackfächers
H.E. Selçuk Ünal, Botschafter der Republik Türkei in China, betonte, er habe jedes Museum und jeden Ausstellungsbereich dieses Besuchs außerordentlich geschätzt. „Ich durfte zahlreiche exquisite traditionelle Handwerkskünste bewundern. Diese kostbaren Exponate zeugen eindrucksvoll von Chinas jahrtausendealter Geschichte und seinem tiefen kulturellen Erbe. Unter den vielen Kulturgütern war ich überrascht, so viele Parallelen zwischen der türkischen und der chinesischen Kultur zu entdecken, wie etwa bei den Blau-Weiß-Ornamenten und Mustern. All dies hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.“
(Inhaltsquelle: CRI Online)