
Das Foto zeigt ein rekonstruiertes Skelett des Tyrannosaurus rex namens „Rocky“ in der „Sonderausstellung für den König der Dinosaurier“ im Natural History Museum of China in der chinesischen Hauptstadt Beijing. (Xinhua/Luo Xin)
„Eine Sonderausstellung für den König der Dinosaurier“, ein Großereignis, bei dem zwei authentische Skelette von Tyrannosaurus rex (T-Rex) aus Deutschland mit einer beispiellosen Sammlung Chinas eigenen wilden Tyrannosauroiden vereint werden, ist im Natural History Museum of China in Beijing eröffnet worden. Die Ausstellung läuft bis zum 11. Oktober.
Es ist das erste Mal überhaupt, dass ein T-Rex-Skelett auf dem chinesischen Festland ausgestellt wird. Noch bedeutender ist, dass zum ersten Mal nordamerikanische Tyrannosaurier und ihre chinesischen Verwandten Seite an Seite stehen und den Besuchern einen seltenen, kontinentübergreifenden Einblick in die Abstammungslinie bieten, aus der das berühmteste Raubtier hervorging, das jemals die Erde bevölkerte.
Mehr als 85 Prozent der über 100 wertvollen Exponate dieser Veranstaltung sind Fossilien, doch die Stars der Ausstellung sind zwei echte Fossilien aus dem deutschen Dinosaurier Museum Altmühltal: ein Jungtier namens „Rocky“ und ein ausgewachsenes Exemplar namens „Regina“.
In der Haupthalle des Museums in Beijing herrschte eine elektrisierende Stimmung. Kinder drückten ihre Nasen mit großen Augen gegen die Glasbarrieren, während „Reginas“ 1,3 Meter großer Schädel mit seinen gezackten, bananengroßen Zähnen über ihnen aufragte.
Was diese Ausstellung jedoch wirklich einzigartig macht, ist das, was neben „Rocky“ und „Regina“ zu sehen ist, nämlich fast 400 Millionen Jahre chinesischer Raubtier-Evolution. Zum ersten Mal wurde Chinas gesamte Tyrannosauroiden-Familie unter einem Dach versammelt.
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