Am 29. Mai hielt das Informationsbüro der Volksregierung der Stadt Beijing eine Sonderpressekonferenz zum Thema „Start des 15. Fünfjahresplans“ ab.

Sonderpressekonferenz zum Thema „Start des 15. Fünfjahresplans“ in Beijing. Foto: Webportal der Volksregierung der Stadt Beijing
Berichten zufolge wuchs das Bruttoinlandsprodukt der Region Beijing in den vergangenen fünf Jahren um durchschnittlich 5,2 % pro Jahr, wobei das Gesamtwirtschaftsvolumen nacheinander die Schwellen von 4 Billionen Yuan RMB und 5 Billionen Yuan RMB überschritt. Die Pilotreformen von Zhongguancun und der Aufbau der „Zwei Zonen“ waren äußerst erfolgreich. Die Intensität der Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen rangiert weltweit unter den Spitzenreitern, und es wurden drei Industriecluster mit einem Volumen von jeweils über einer Billion Yuan RMB sowie sieben Industriecluster mit einem Volumen von jeweils über 100 Milliarden Yuan RMB aufgebaut und geformt. Im kulturellen Bereich wurde die Beijinger Zentralachse nach zwölfjähriger Bewerbungszeit erfolgreich in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen. Die Stadt verfügt über die weltweit größte Anzahl an Weltkulturerbestätten und hat bemerkenswerte Erfolge bei ihrem Aufbau zur Hauptstadt der darstellenden Künste, zur Stadt der Museen und zur Hauptstadt der Lesekultur erzielt. Darüber hinaus hat Beijing durch systematische Verwaltungsmaßnahmen und kontinuierliche Bemühungen die durchschnittliche jährliche Feinstaubkonzentration fünf Jahre in Folge auf einem normgerechten Niveau gehalten, sodass ein blauer Himmel über Beijing zur Normalität geworden ist. Die Waldbedeckungsrate der Stadt erreicht 45 %, die Gesamtzahl der Parks übersteigt 1.130, und Beijing wurde von den Vereinten Nationen als „Charmante Stadt der Biodiversität“ ausgezeichnet.
Mit Blick auf den „15. Fünfjahresplan“ hat Beijing das durchschnittliche jährliche Wachstum des regionalen Bruttoinlandsprodukts auf 4,5 % bis 5 % festgelegt. Die Stadt strebt nicht nur an, die hochqualitative wirtschaftliche Entwicklung auf eine neue Stufe zu heben, sondern auch die ökologische Umweltqualität kontinuierlich zu verbessern, die Gesamtemissionen der wichtigsten Schadstoffe weiter zu senken, die Kohlenstoffemissionsintensität stetig zu verringern, den Anteil der farbenprächtigen Pflanzen auf 24,2 % zu steigern, den Aufbau einer Gartenstadt im Anfangsstadium abzuschließen und größere Erfolge beim Aufbau eines schönen Beijings zu erzielen.

Die ausländische Reporterin Asmaa von China Arab TV stellt bei der Pressekonferenz Fragen. Foto: Nie Yuanlin
Asmaa, eine Reporterin von China Arab TV aus Tunesien, stellte bei der Konferenz Fragen. Sie ist der Ansicht, dass sich die Qualität vieler Uferbereiche in Beijing in den letzten Jahren deutlich verbessert hat. „Zum Beispiel das Internationale Ufergebiet am Liangma-Fluss – hier ist es lebhaft und schön, und meine Freunde und ich gehen gerne hier spazieren oder machen eine Bootsfahrt“, sagte Asmaa.
Mit Blick auf den „15. Fünfjahresplan“ wird die Stadt Beijing rund um das zentrale Stadtgebiet und das Substadtzentrum ein Muster aus „zwei Vertikalen und vier Horizontalen“ für Uferbereiche schaffen. Dabei sollen zwei vertikale ökologische Vitalitätsräume – der Yongding-Fluss-Kulturgürtel und der Kaiserkanal-Kulturgürtel – sowie vier horizontale, charakteristische Uferkorridore entstehen, die das zentrale Stadtgebiet durchziehen und das Substadtzentrum verbinden. Außerdem strebt die Stadt an, in jedem Bezirk mindestens einen Vitalitäts-Uferbereich zu schaffen, der sowohl für dynamische als auch für ruhige Aktivitäten geeignet ist.

Bryan Allen, ausländischer Dozent an der Universität für Kommunikation von China (CUC). Foto: Nie Yuanlin
Bryan Allen, ein Dozent an der Universität für Kommunikation von China (CUC), stammt aus Großbritannien und lebt seit über 20 Jahren in China. Nachdem er die gesamte Pressekonferenz verfolgt hatte, sagte er: „Ich war kürzlich auch am Liangma-Fluss, und die Landschaft dort ist eine echte Überraschung. Dort gibt es Bars und Restaurants, man kann sich einfach hinsetzen und die Atmosphäre um sich herum in vollen Zügen genießen.“ Er fügte hinzu: „Die Parks in Beijing sind sehr gut gepflegt, gut ausgestattet und bieten eine schöne Umgebung. In Beijing gibt es Tausende solcher Parks, die den Einwohnern wertvolle und kostenlose öffentliche Dienstleistungen zur Verfügung stellen.“
(Inhaltsquelle: CRI Online)