Um den Zubringerservice zu U-Bahn-Stationen zu verbessern und das Problem der „letzten Meile“ im öffentlichen Nahverkehr zu lösen, hat Beijing für eine Reihe stark besuchter Stationen, darunter Shahe, Tongzhou Beiguan, Beiyunhe-West und Wukesong, stationsspezifische Optimierungskonzepte nach dem Prinzip „kurze Strecke, hohe Frequenz, schnelle Anbindung“ erarbeitet.

Rund um die Stationen Shahe und Tongzhou Beiguan nahmen am 1. Juni drei neue Zubringerlinien nach diesem Prinzip den Probebetrieb auf. An der Station Shahe verkehren zwei solcher Linien, die elf Wohnviertel im Süden und Osten der Station, darunter die Siedlungen Xinleisha und Yuxin Xincun, wirksam an die U-Bahn anbinden. An der Station Tongzhou Beiguan wurde eine Linie in Betrieb genommen, die zwölf Wohnviertel des Subzentrums der Hauptstadt, darunter Luyuan Jiayuan und Zhujiang Guoji, erreicht und eine präzise Anbindung der anliegenden Wohngebiete an die U-Bahn-Linie 6 herstellt. Weitere Zubringerlinien von gleicher Art sollen je nach Bedarf der Anwohner folgen.
Auch an der Station Beiyunhe-West läuft bereits der Probebetrieb einer solchen Zubringerlinie, die den Bewohnern von zehn Wohnvierteln, wie Langfangyuan, eine schnellere Anbindung an die U-Bahn-Linie 6 bietet. Die bisherigen Betriebsergebnisse der neuen Linien sind positiv; die offizielle Inbetriebnahme erfolgt in Kürze, sobald sich das Fahrgastaufkommen stabilisiert hat und die Rückmeldungen der Fahrgäste ausgewertet sind.
Für die Station Wukesong ist geplant, aus einer bestehenden Linie einen Streckenabschnitt herauszulösen sowie ein bis zwei neue Linien nach dem „Kurzstrecken-Hochfrequenz“-Prinzip einzurichten. Die Vorbereitungen hierfür laufen derzeit.
(Inhaltsquelle: CCTV News App)