Die Forschungsergebnisse zu einem neuartigen genetisch kodierten fluoreszierenden Sondensystem wurden in der Top-Zeitschrift „Cell“ veröffentlicht. Damit wurde weltweit erstmals die Forschung der zentralen pathologischen Kennzeichen der Parkinson-Krankheit im lebenden Gehirn ermöglicht. Diese Errungenschaft stammt vom National Institute of Biological Sciences, Beijing (NIBS). Das NIBS ist die erste neuartige Forschungs- und Entwicklungseinrichtung, die in der Stadt Beijing aufgebaut wurde und gilt als „Experimentierfeld“ für die Reform des Wissenschafts- und Technologiesystems.
Es gibt in Beijing zehn solcher neuartiger Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Sie konzentrieren sich auf die Grundlagenforschung in Schlüsselbereichen, wie Quantenwissenschaft und -technologie, Künstliche Intelligenz, Hirnforschung und hirnähnliche Intelligenz. Sie bieten den Forschern langfristige und stabile Unterstützung, geben ihnen Autonomie bei der Festlegung von Forschungsrichtungen und der Nutzung von Forschungsmitteln und wenden einen evaluativen Mechanismus mit langfristigen Meilensteinen an.
Beijing ist die erste Stadt in China, bei der die Pharma- und Gesundheitsindustrie einen Wirtschaftsumsatz von einer Billion Yuan RMB überschritten hat. Die Anzahl der in Beijing ansässigen Einrichtungen unter den Top 200 der weltweit führenden Forschungseinrichtungen ist auf 13 gestiegen, womit Beijing in dieser Hinsicht seit drei Jahren weltweit den ersten Platz belegt. Im Jahr 2025 veröffentlichten Beijinger Forschungsteams über 340 Arbeiten in den Top-Zeitschriften „Cell“, „Nature“ und „Science“ – das entspricht etwa der Hälfte der chinesischen Gesamtveröffentlichungen. Dem Global Innovation Hubs Index 2025 zufolge verbesserte sich Beijing im Ranking des Research Innovation Index zur Bewertung des Niveaus der Grundlagenforschung vom achten Platz weltweit im Jahr 2020 auf den ersten Platz im Jahr 2025.
(Inhaltsquelle: www.qianlong.com)