CHCD 2026 in Beijing eröffnet

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2026-09-11

Am 9. September ist das 8. Internationale Symposium zur Erhaltung des Kulturerbes durch Digitalisierung (CHCD 2026) an der Tsinghua-Universität eröffnet worden. Das Symposium steht unter dem Leitthema „Resonanz: Intelligenz für lebendiges Erbe“. Die Veranstaltung läuft vom 9. bis 12. September und bringt Fachleute und Wissenschaftler aus über 20 Ländern und Regionen sowie Schlüsselvertreter aus den Bereichen Kultur, Technologie und Industrie in Beijing zusammen, um gemeinsam neue Wege für den digitalen Schutz und die innovative Weitergabe des Kulturerbes zu erkunden.

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Gastland des diesjährigen Symposiums ist Griechenland. Bei der griechischen Sonderveranstaltung im Rahmen des Symposiums führten Fachleute aus China und Griechenland einen vertieften Dialog zu zukunftsweisenden Themen wie der präzisen Vermessung von Kulturerbe, der Anwendung von Technologien des digitalen Zwillings und dem Aufbau intelligenter Informationssysteme für das Kulturerbe. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht und der Konsens für die Zusammenarbeit gestärkt.

Bei der Eröffnungsfeier wurde das Flaggschiffprojekt des chinesisch-griechischen Gemeinschaftslabors für digitales Kulturerbe vorgestellt. Das markiert einen großen Entwicklungssprung der Zusammenarbeit beider Länder bei der Digitalisierung des Kulturerbes, die von der Etablierung eines Kooperationsmechanismus zur konkreten Projektumsetzung übergegangen ist.

Aufbauend auf der tiefen kulturellen Verbundenheit und der bewährten Zusammenarbeit der beiden Länder wurde auf dem CHCD 2026 zudem offiziell das chinesisch-italienische Kooperationsprojekt für digitalen Kulturtourismus gestartet. Die Verwaltung der archäologischen Stätte Palazzo Valentini in Italien (CIVITA), die Tsinghua Heritage Institution for Digitization (THID), das Forschungszentrum für den Schutz des Kulturerbes im Xilin-Gol-Bund sowie die Volksregierung des Zhenglan-Banners im Xilin-Gol-Bund unterzeichneten ein Memorandum über die Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt steht die Förderung einer umfassenden und praxisorientierten Kooperation bei der Bewahrung und Weitergabe des Welterbes beider Länder, der digitalen Technologieunterstützung sowie der hochwertigen Entwicklung der Kulturtourismusbranche.

(Inhaltsquelle: CRI Online)

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